0. Fotomerksätze

Im Folgenden eine Sammlung allgemeiner, gängiger Merksätze, die das Fotografieren um einiges erleichtern und auf die ich persönlich immer mal wieder gerne zurück greife.

Durch ihre Einfachheit und ihre Reimform sind sie leicht zu merken, recht amüsant und können situativ das ein oder andere Bild retten.

0.1 Allgemein

  • Ohne jedes Fotowissen, wird das Bild meistens beschissen.
  • Geht im Sucher keine Sonne auf, hast du noch den Deckel drauf.
  • Das bess’re Bild, da gibt’s nichts zu streiten, machst du nun mal mit Festbrennweiten.
  • Knipst du deine Fotos roh, bist beim Nachbearbeiten froh!

0.2 Blendenzahl

  • Nimmst du Blende 2.8, erscheint das Bokeh in wahrer Pracht.
  • Ist die Blendenzahl unter 3, wird der Hintergrund zu Brei.
  • Blende 4 im Zimmer? – Stimmt immer!
  • Wenn draußen die Sonne lacht, nimm Blende 8!
  • Nimm auch bei Nacht Blende 8!
  • Fast schon Nacht? Dann nimm Blende 2,8!
  • Mit ‘ner größ’ren Blende, nimmt die Schärfe gar kein Ende.
  • Ist das Licht grau und ranzig, nimm Blende 22!
  • Für Mensch und schnelles Tier, nimm Blende 4!
  • Für das Portrait im Zimmer, Blende 8 klappt immer.
  • Grünes Gewächs mit Blende 5,6.
  • An Tagen ohne Sonnenschein, bringt  Blende 5 dir Farbe rein.
  • Hast du mal keinen Blitz dabei, dann nimm Blende 2!
  • Ist die Schärfentiefe dir zu ranzig, dann nimm Blende 22!
  • Ist das Makro Matsch und scheußlich, dann nimm Blend 11 bis 32!
  • Wenn das Feuerwerk richtig helle kracht, nimm Blende 8.
  • Wenn man die Blende stets offen hält, wird das Motiv perfekt freigestellt
  • Wenn die Brennweite weiter steigt, nimm ne kürzere Verschlusszeit.

0.3 Bildkomposition

  • Änderst du die Position, wirkt das Bild ganz anders schon.
  • Sollen alle nach deinen Fotos schmachten, musst auf den Hintergrund du achten.
  • Wenn du denkst, du bist nah dran, geh noch einen Schritt näher ran.
  • Tolle Sache – vereinfache!
  • Unterm Knie, schneide nie!
  • Nase wie ein Schwein? Nimm’s Tele oder lass es sein!
  • Vorder-, Ober-, Seitenlicht bringt Höhen und Tiefen ins Gesicht.
  • Vordergrund macht Bild gesund
  • Mittelgrund tut Absicht kund.
  • Hintergrund nicht kunterbunt
  • Auch bei Makro ist es Schund, ist der Hintergrund zu bunt.
  • Willst du beim Wasser Samt und Seide sehen, Verschlusszeit aufdrehen!
  • Wenn die Sonne beim Wasserfalle lacht, nimm ‘nen Filter oder gut’ Nacht.
  • Dreh’ am Polfilter, schau gut zu, dann verschwindet die Reflexion im Nu.

0.4 Lichtverhältnisse

  • Zwischen 11 Uhr morgens und kurz nach 3, haben Fotografen frei.
  • Willst du’s richtig rauschen sehen, kannst du auf ISO 800 drehen.
  • Ist der Kopf ganz weiß und blass, war dein letzter Blitz zu krass.
  • Ob Cullmann oder Manfrotto, erst mit dem Stativ gelingt dein Langzeitfoto.
  • Stehst du auf früh am Morgen, wird die Sonne für schönes Licht dir sorgen.
  • Scheint keine Sonne durch die Ritzen, musst du schleunigst blitzen.
  • Sonne im Rücken? Auslöser drücken!